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Angelika Schori, Ojekt Installation
Ausstellung in Zusammenarbeit mit balzer-art-projects, Basel: 13. Februar bis 9. März 2012,
gemeinsam mit Nici Jost, Claudia Waldner und Denise Kratzer.

   
  Angelika Schori in der Chelsea-Galerie                 Angelika Schori in der Chelsea-Galerie
   
 

Der Rahmen ist das Bild
Angelika Schori deckt das Bild als dreidimensionales Objekt auf, stellt es physisch in Bezug zum Betrachtenden und interpretiert es installativ. Es wird gefaltet, geschichtet, von hinten gezeigt, durch einen rechteckigen Schnitt in die Leinwand geöffnet und zum Fenster transformiert oder zerfällt in die mit Leinwand umhüllten Hölzer des Keilrahmenkreuzes. So lotet sie die Möglichkeiten der Malerei aus und erweitert den Begriff des Bildes. Es wird neu verortet, indem Angelika Schori den Rahmen zum Bild macht. Farbe spielt dabei eine wichtige Rolle, fokussiert wird aber nicht auf ihre Materialität – die Farbe wird glatt und monochrom aufgetragen - sondern auf ihre Wirkkraft: Das satte Gelborange von "Schnittpunkt" transformiert überraschend den Ausstellungsraum, nachdem die erste Ansicht bloss die Rückseite zeigte oder ein vordergründig blaues Werk ist mit "Gelb" (2011) betitelt.

  Françoise Theis, Kunstwissenschaftlerin, Basel
(Auszug aus der Eröffnungseinführung vom 12. Februar 2012)
 

Angelika Schori in der Chelsea-Galerie